1811 bis 1815 Europa und die Traveregion werden neu geordnet



Geschichte in Hamburg, Stormarn und der Traveregion
Mit dem Aufstieg Napoleons wird es immer unruhiger. Dänemark wird französischer Satellitenstaat. Hamburg und das einstmals freie Lübeck werden in das französische  Kaiserreich eingemeindet.  Französische Truppen allerorts halten das Land besetzt. Als Napoleon 1807 die Kontinentalsperre verhängt, um England von allen Zufuhren abzuschnüren und damit wirtschaftlich in die Knie zu zwingen, erleidet die stark nach Großbritannien ausgerichtete Wirtschaft schwere Einbußen. Britische Waren werden sogar verbrannt. Die Engländer besetzen im Gegenzug Helgoland und unterlaufen damit die Blockade mit großem Erfolg. Helgoland wird dadurch zur Schmuggelhochburg. 
Infolge der Kontinentalsperre kommt der internationale Handel überdies zum Erliegen und die etwa 30 Kupfermühlen in Stormarn stellen ihren Betrieb ein. Einzig die Papiermühle in Grönwohld und die Farbholz-Mühle in Glinde überdauern, jedoch mit veränderter Funktion.

Für Dänemark endet das Abenteuer an der Seite Napoleons 1813 mit dem Staatsbankrott, von dem auch die eben erblühte Wirtschaft der Herzogtümer hart betroffen wird, es harrte bis zuletzt aus, um Norwegen nicht an das unter Bernadotte, dem späteren Karl XIV. Johann  mit den Alliierten verbündete Schweden zu verlieren.
1812 (lt. Wikipedia) lässt Friedrich August Lorentzen (* 23. Oktober 1765 in Oldesloe; † 7. September 1842 in Itzehoe) auf eigene Kosten im Raum Oldesloe nach Salzquellen bohren und findet dabei eine Schwefelquelle. (andere Quellen sprechen von 1806) Er erkennt direkt die Möglichkeit, Oldesloe darauf basierend zu einem Heil- und Kurbad zu machen. Er stellt seine Ideen dem König vor, der im März 1813 dem Aufbau einer Badeanstalt auf der Saline zustimmt. Er ernennt Lorentzen, ursprünglich ein Apotheker zum Aufseher über das Vorhaben.

Mit der Hilfe des in Oldesloe praktizierenden Arztes Franz Hagelstein hat das  "Königliche Bad" schnell großen Zulauf. Danach entstehen große Kuranlagen, Parks und Freiluftbäder, um mit den Seebädern konkurrieren zu können. Die Stadt erhält Besuche von Schauspielgruppen, ein Kurorchester und eine Spielbank, wird somit bei Adligen beliebt. Die endgültige Verleihung des Titels „Bad“ erfolgt jedoch erst im Jahr 1910, als der Umfang des Kurbetriebs schon fast wieder bedeutungslos wird. Der letzte der Saline Oldesloe gehörende Salzspeicher an der Trave in Lübeck wird 1839 verkauft.
Das Gut Ahrensburg ist zeitweilig Hauptquartier der Franzosen und muss während der "Franzosenzeit“  Truppeneinquartierungen von bis zu 1000 Soldaten und Pferden aushalten – eine extrem hohe Belastung für die Gutsbewohner und die Gutswirtschaft.
Stormarn 1813: Dieses Jahr bringt hier die Erhebung gegen die Französische Herrschaft. Im benachbarten Siebenbäumen kann sich eine Abteilung dänischer Jäger unter Generalmajor von Lassen, gedeckt von Husaren, noch halten, bevor die feindliche Vorhut eintrifft. Da die hanseatische Infanterie nicht so schnell aufschließen kann, lässt der Rittmeister Leppin einen Teil seiner Eskadron absitzen und vertreibt den Feind aus Siebenbäumen.
Mit seiner Eskadron zieht er durch Ahrensfelde und überrumpelt die Einwohner von Trenthorst-Wulmenau.
Braak: 1814 unterliegen hier die Dänen in einem Gefecht mit den Russen. Mit der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen wechselt dann auch Braak die Staatszugehörigkeit. 
1812 promoviert er bei Carl Friedrich Gauß in Göttingen mit einer Arbeit zur Berechnung von Sonnenfinsternissen: Christian Ludwig Gerling (* 10. Juli 1788 in Hamburg; † 15. Januar 1864 in Marburg). In Göttingen arbeitet er auch zusammen mit seinem Jugendfreund Johann Franz Encke  (* 23. September 1791 in Hamburg; † 26. August 1865 in Spandau bei Berlin). Beide genießen vorher schon die Schulzeit am Johanneum. Encke erhält als Astronom zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, unter anderem wird in Hamburg der Enckeplatz nach ihm benannt. 1817 erhält Gerling einen Ruf an die Philipps-Universität Marburg auf die freigewordene Professur für Mathematik. Dort bleibt er bis zu seinem Tod. Von 1822 bis 1837 wird Gerling mit der ersten landesweiten Vermessung des Kurfürstentums Hessen betraut. Er schafft das dafür erforderliche Vermessungs-Grundnetz und damit auch die Grundlage für moderne topografische Karten und die Grundstücksvermessung. Marburg verleiht ihm dafür die Ehrenbürgerwürde.

Wegen Schwierigkeiten mit den französischen Besatzern in Hamburg im Zusammenhang mit der Kontinentalsperre flieht die Familie Mendelssohn im Frühling 1811 nach Berlin, wo der Vater zusammen mit seinem älteren Bruder Joseph die Familienbank weiterführt und die verwitwete Großmutter lebt.

Die Lübecker Löwen-Apotheke wird am 15. April 1812 gegründet.
Friedrich Karl Freiherr von Tettenborn, General der Kavallerie, reitet in Berlin ein. Von da wird er nach Hamburg entsendet, das er am 18. März 1813 besetzt, nachdem er Morand bei Bergedorf auf das linke Elbufer zurückgeworfen hatte. 
Die Franzosen erobern jedoch am 30. Mai den Ort zurück.
Im Gefecht bei Lüneburg  am 2. April siegen verbündete Preußen und Russen über ein französisches Korps. Das Gefecht ist die erste größere Kampfhandlung nach dem Rückzug der in Russland geschlagenen Franzosen hinter die Elbe.
Das Gefecht an der Nettelnburger Schleuse findet während der Befreiungskriege am 28./30. Mai 1813 in den Hamburger Vororten Nettelnburg und Ochsenwerder statt, als ein preußisches Bataillon den Angriff der Franzosen am Durchstich der Bille zur Dove Elbe auf die aus Bergedorf abrückenden preußisch-russischen Truppen vereitelt.
In der Völkerschlacht bei Leipzig zwischen dem 16. bis 19. Oktober werden die Truppen Napoléons von den verbündeten Heeren der Österreicher, Preußen, Russen und Schweden besiegt.
Geschwächt nach Angriffen der britischen Flotte während der Koalitionskriege, führt Dänemark eine radikale Währungsreform durch. Wir schreiben den 5. Januar 1813. Es handelt sich de facto um einen Staatsbankrott.
Am 24. Februar 1813 bricht in Hamburg ein spontaner Volksaufstand gegen die französische Besatzung aus. Nachdem dieser auch durch Einsatz aus dem benachbarten Altona zu Hilfe gerufene dänischen Militärs niedergerungen wird, organisiert Amandus Augustus Abendroth (* 16. Oktober 1767 in Hamburg; † 17. Dezember 1842 ebenda)  eine sich aus der Hamburger Kaufmannschaft rekrutierende Bürgerwehr, die künftig Plünderungen in den Häusern der wohlhabenden Bürger unterbinden soll. 

Dieser Abendroth gründet 1816 das Nordseebad Cuxhaven und ist seit 1821 erster Polizeiherr in Hamburg. 1799 wird Abendroth in den Bund der Freimaurer aufgenommen, 1820 wird er Ehrengroßmeister der Hamburger Freimaurer-Großloge Loge d'Hambourg (heute Absalom zu den drei Nesseln). Mit dem Gedanken, die Menschen zur Selbsthilfe zu motivieren, gründet er 1827 die Hamburger Sparkasse. Am 29. Juli 1831 wird Amandus Augustus Abendroth erneut zum Hamburger Bürgermeister gewählt. Er amtiert bis zu seinem Tod auch als oberster Schulaufseher (Protoscholarch).
Am 19. März 1813 ziehen nach der Niederlage Napoleons im Russlandfeldzug russische Truppen in die Stadt ein, doch wird die Stadt sechs Wochen später wieder von Dänen und Franzosen besetzt, die dann jedoch am Jahresende abziehen. 
Die Stadt wird am 5. Dezember an den schwedischen Kronprinzen Bernadotte, eben wieder dem späteren Karl XIV. Johann, übergeben, einen einstigen General Napoleons, der Lübeck sieben Jahre und einen Monat vorher erobert hat, nun aber als schwedischer Kronprinz auf der Seite der Alliierten steht.

Karl XIV. Johann (* 26. Januar 1763 in Pau, Frankreich als Jean Baptiste Bernadotte; † 8. März 1844 in Stockholm) wird französischer Maréchal d’Empire, Fürst von Ponte Corvo, schwedischer Oberbefehlshaber der alliierten Nordarmee gegen Napoleon, von 1818 bis 1844 als Karl XIV. Johann König von Schweden und als Karl III. Johann König von Norwegen. Karl XIV. Johann ist der Begründer des schwedischen Königshauses Bernadotte
Es sind Zehntausende, die im Winter 1813, in der sogenannten „Franzosenzeit“ Hamburg verlassen müssen. Darunter ist auch Adolph Friedrich Vollmer (* 17. Dezember 1806 in Hamburg; † 12. Februar 1875 ebenda). Nach seiner Rückkehr im Jahre 1832 gründet er zusammen mit 13 Hamburger Künstlern den Hamburger Künstlerverein. In der Folgezeit entwickelt er sich zum wohl bedeutendsten Marinemaler seiner Zeit. Arbeiten von ihm befinden sich unter anderem im Museum für Hamburgische Geschichte, in der Hamburger Kunsthalle, im Altonaer Museum, in der Eremitage in Sankt Petersburg, dem Staatlichen Kunstmuseum Kopenhagen und dem British Museum London.
1814 wird Christian Adolph Overbeck (* 21. August 1755 in Lübeck; † 9. März 1821 ebenda) zum Bürgermeister von Lübeck berufen. Groß geworden in einer der ehrbarsten Familien Lübecks. Er ist Neffe des Rektors des Katharineums Johann Daniel Overbeck (1715–1802) und heiratet 1781 die vermögende Lübeckerin Elisabeth, verwitwete Kretschmer, geb. Lang (1753–1820), deren Familie ursprünglich aus Nürtingen stammt und dort gemeinsame Vorfahren mit Friedrich Hölderlin und Ludwig Uhland aufweist. Einer seiner Söhne ist der Maler Friedrich Overbeck (1789–1869). 1804, da ist er schon 4 Jahre Senator, ist Vertreter Lübecks in St. Petersburg, 1808/1809, 1810 und 1811 Vertreter Lübecks in Paris, wobei er an der Hochzeit Napoléons mit Marie-Louise von Österreich teilnimmt. Er merkt mit hanseatischer Distanz an: „'Einem größeren Fest, sagte Baron Lützow zu mir auf der Tribüne, werden Sie in Ihrem Leben nicht beiwohnen.'; und ich gab ihm vollkommenes Recht; doch nicht ohne einige Mentalreservation.“
1789 ist er Mitbegründer und 1791 wie 1794–1797 Direktor der „Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit“. An ihn erinnert die Overbeckstraße in Lübeck, nördlich des St.-Jürgen-Rings. 
1814–1819 lernt der junge Heinrich Heine in Hamburg den Beruf des Kaufmannes. 1819 und 1830 kommt es zu judenfeindlichen Ausschreitungen. Im Auftrag von Rat und Bürgerschaft wird 1828 das Hammonialied als Hamburg-Hymne gedichtet. Johann Gerhard Oncken und sechs weitere Personen gründen 1834 die erste deutsche Baptistengemeinde, die zur Keimzelle vieler kontinentaleuropäischer Baptistenkirchen wurde. 1841 wird erstmals das Das Lied der Deutschen auf dem Jungfernstieg öffentlich gesungen.
Am 6.Juni 1814 stirbt Johann Albert Heinrich Reimarus, auch Johann Albrecht Hinrich Reimarus (* 11. November 1729 in Hamburg; † in Rantzau, Holstein). Mit Darwin geht Reimarus 1755 nach London und studiert dort bei Anatomen. Dort lernt er auch die Pocken-Impfung kennen und bringt diese nach Hamburg. Der „Import“ des Blitzableiters aus England auf den europäischen Kontinent geht auch auf ihn zurück.

Deutsche Geschichte
Seine letzten Monate verbringt Matthias Claudius beim Schwiegersohn Friedrich Christoph Perthes, wo er auch am 21. Januar 1815 verstirbt.
Europäische Geschichte
Von 1813 bis 1816 wird er, Carl-Maria von Weber, Operndirektor am Ständetheater in Prag. In dieser Zeit wird sein Name in den deutschen Staaten besonders durch seine Vertonungen mehrerer Gedichte von Theodor Körner (u. a. Lützows wilde verwegene Jagd) bekannt, was Weber im späteren 19. Jahrhundert den Ruf einbringt ein „politischer“ Musiker gewesen zu sein.
Auf dem Wiener Kongress, der vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815 stattfindet, gelingt es den Gesandten der frei gebliebenen Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck ihre staatliche Souveränität zu sichern. Lübeck wird Mitglied des Deutschen Bundes. Die Neuordnungen aus der Zeit der französischen Besatzung werden nach deren Ende fast alle in restaurativem Geist rückgängig gemacht.
Lübecks Verkehrsanbindung wird durch die Überlassung des Herzogtums Lauenburg an das Königreich Dänemark - als Kompensation für das selbständig gewordene Norwegen - bis 1864 entscheidend beeinträchtigt. Außerdem entwickelt sich nach dem Ende der napoleonischen Kriege im Laufe des 19. Jahrhunderts ein immer stärker werdender Konkurrenzkampf um das mitteleuropäische Hinterland zwischen dem Hafen Lübeck und dem nunmehr zu Preußen gehörenden Stettin. Der Gesamtwert der lübeckischen Ein- und Ausfuhr macht um 1840 gegenüber Stettin nur noch gut zwei Drittel aus.
Der Wiener Kongress
Der dritte große Friedenskongress der Neuzeit zur Neuordnung Europas, der vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815 stattfindet, ist in erster Linie das Werk des Fürsten von Metternich (vollständig Clemens Wenceslaus Nepomuk Lothar, Fürst bzw. bis 1813 Graf von Metternich-Winneburg zu Beilstein; * 15. Mai 1773 in Koblenz; † 11. Juni 1859 in Wien). Dieser lehnt die liberalen und nationalen Ideen der damaligen Zeit als staatsgefährdend ab und achtet darauf, dass die politischen Prinzipien des Kongresses eingehalten werden. Das ist zum einen das Prinzip der Restauration, also die Wiederherstellung des politischen Zustandes von 1792, zum anderen das Prinzip der Legitimität und vor allem der Solidarität, also einer gemeinsamen Interessenpolitik legitimer Fürsten zur Abwehr revolutionärer Ideen oder Bewegungen. Es treffen sich politisch bevollmächtigte Vertreter aus rund 200 europäischen Staaten, Herrschaften, Körperschaften und Städten, darunter alle bedeutenden Mächte Europas mit Ausnahme des Osmanischen Reiches.
In der Wiener Kongressakte (9. Juni 1815) wird das Gleichgewicht der 5 Großmächte wieder hergestellt. Eigentlicher Sieger ist dabei Großbritannien in Personal-Union mit dem neuen Königreich Hannover und im Besitz von Malta, Ceylon, der Kapkolonie und Helgoland. Die deutsche Frage wird abgesondert verhandelt.
Die Patrioten um den Freiherrn vom Stein genau Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein (* 25. Oktober 1757 in Nassau; † 29. Juni 1831 in Cappenberg), 

Ernst Moritz Arndt (* 26. Dezember 1769 in Groß Schoritz; † 29. Januar 1860 in Bonn) und Joseph Görres ab 1839 von Görres, (* 25. Januar 1776 in Koblenz; † 29. Januar 1848 in München) wünschen ein nationales Deutsches Reich. Der preußisch-österreichische Dualismus und der fürstliche Souveränitätsanspruch lassen aber keine starke Reichsgewalt zu. Infolgedessen wird weder das Kaisertum erneuert noch das Prinzip der Restauration beachtet, sondern die Säkularisation bestätigt. Fürst von Metternich verwirklicht seine Vorstellungen in der Deutschen Bundesakte (8. Juni 1815) zur "Erhaltung der inneren und äußeren Sicherheit Deutschlands und der Unabhängigkeit und Unverletzlichkeit der deutschen Staaten" (Art.2). 
Dieser Deutsche Bund besteht jetzt aus 39 Mitgliedern (35 Fürsten, darunter die Könige von Großbritannien (Hannover), von Dänemark (Holstein) und der Niederlande (Luxemburg). Österreich und Preußen gehören nur mit einem Teil ihres Staatsgebietes dem Bund an.
Der Bundestag in Frankfurt, ein ständiger Gesandtenkongress unter österreichischem Vorsitz, kann für wichtige Entscheidungen zur Bundesversammlung erweitert werden.  Zum Sitz des Bundestages wird das Palais Thurn und Taxis in der Freien Stadt Frankfurt am Main bestimmt. Dort in der Eschenheimer Gasse tagt er erstmals ab dem 5. November 1816 einmal wöchentlich. Dies ist noch keine Volksvertretung. Bundesbeschlüsse (mit Zwei-Drittel-Mehrheit oder Einstimmigkeit) binden die Regierung, nicht ihre Untertanen. Im  Kriegsfall soll ein Bundesheer (aus Kontingenten der Einzelstaaten) den Schutz übernehmen.
Als liberales Zugeständnis sieht Art. 13 "Landständische Verfassungen" vor.
Lübeck wird als Freie und Hansestadt Lübeck völkerrechtlich souveränes Mitglied des Deutschen Bundes. Gesandtschaften und Konsulate werden zumeist gemeinsam mit den beiden Schwesterstädten Bremen und Hamburg in wichtigen Haupt- und Hafenstädten unterhalten. Die hanseatischen Ministerresidenten wie Vincent Rumpff in Paris oder James Colquhoun in London, zugleich auch der letzte hanseatische Stalhofmeister verhandeln die völkerrechtlichen Verträge mit den wichtigsten Handelspartnern. Das Postwesen betreibt jede Stadt für sich.
Die Bundesakte garantiert auch die Souveränität Hamburgs. Hamburg tritt dem Deutschen Bund bei und nennt sich seit Ende 1819 Freye und Hansestadt.
Die Besatzungszeit löst einen tiefen Franzosenhass bei vielen Hamburgern aus. In der Zeit der Neuordnung nach dem Abzug der Franzosen treten daher nur wenige wie Amandus Augustus Abendroth (* 16. Oktober 1767 in Hamburg; † 17. Dezember 1842 ebenda) dafür ein, einige Modernisierungen der Verwaltung wie Gewaltenteilung und Trennung von Kirche und Staat beizubehalten. Abendroth wird 1831 Hamburger Bürgermeister.

18. Juni: Schlacht bei Waterloo. Napoleon wird endgültig geschlagen.
19. Juni: Einen Tag nach der Schlacht bei Waterloo endet mit der Schlacht bei Wavre der letzte Kampf der Napoleonischen Kriege. Zwar tragen die Franzosen einen taktischen Sieg davon, doch haben die unterlegenen preußischen Einheiten strategisch ein mögliches Eingreifen der Franzosen in Waterloo verhindert.
22. Juni: Napoleon dankt endgültig ab und wird auf die Insel St. Helena verbannt.

 

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