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Der Puvogel-Garten in Hamburg-Wandsbek

Passionierte Hobbygärtner führt der verheißungsvolle Name "Puvogel Garten" in die Irre. 2008 wurde die vorhandene historische Lindenreihe, die früher den Kirchhof begrenzte, in eine zeitgemäße Gestaltung einbezogen. Wege führen entlang der Beete mit flächiger Pflanzung von Rosen, Lavendel und Stauden. Unter Bäumen wurden überlange Bänke aufgestellt. Einen optischen Blickpunkt bietet der Puvogel-Brunnen, ein Schmuckbrunnen mit weiblicher Skulptur, die eine leuchtende Kristallkugel in die Höhe hält.

Statue Puvogel-Brunnen WandsbekStatue Puvogel-Brunnen Wandsbek

1907 hat die Stadt Friedrich Puvogel ein Denkmal mit diesem Brunnen gesetzt. Sie finden den Puvogel Garten
am Wandsbeker Marktplatz, 22041 Hamburg
Der Puvogel Garten ist frei zugänglich.

Puvogel-Brunnen am Wandsbeker MarktplatzPuvogel-Brunnen am Wandsbeker Marktplatz

Benannt wurde die funktionale Parkanlage nach dem Buchverleger und Zweiten Bürgermeister, Friedrich Puvogel, der 1836 in Wandsbek geboren, und 1873 zum ehrenamtlichen "beigeordneten Bürgermeister" ernannt wurde. Dieses Amt übte er bis zu seinem Tod aus.
Friedrich Puvogel (1836–1907) war langjähriger Zweiter Bürgermeister von Wandsbek (1873–1907). Puvogel gründete mit 23 Jahren eine Buchdruckerei. Mit der Zeitung "Der Wandsbecker Bote" knüpfte Puvogel an die Zeitung von Matthias Claudius an. Bei der Stadtwerdung Wandsbeks 1870 gehörte er mit zu den ersten gewählten Stadtverordneten. Das Amt des ehrenamtlichen "beigeordneten Bürgermeisters" übte er ununterbrochen bis zu seinem Tod aus. Neben seiner beruflichen und kommunalen Tätigkeit, er vertrat auch oft den Ersten Bürgermeister, übte er Ämter in der Kreis- und Provinzialverwaltung aus und war mit mehreren Publikationen zur Lokalgeschichte erfolgreich. 1906 verlieh ihm Wandsbek die Ehrenbürgerwürde. Sein Grabmal befindet sich auf dem nahe gelegenen Historischen Friedhof Wandsbek, außerdem erinnert ein Straßenname an ihn.

In dem kleinen Park stehen auch die Bronzebüsten  von Heinrich Rantzau, dem Erbauer der Wandseburg und dem Astronom Tycho Brahe, die die Geschichte Wandsbeks mitprägten.

Kurpark Malente

 

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