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Die Maria-Magdalenen-Kirche in Reinbek

Reinbek gehörte ursprünglich zum Kirchspiel Steinbek. Gottesdienste fanden zeitweise auch in der Kapelle des Reinbeker Schlosses statt. Steinbek lag eher im heutigen Hamburg-Billstedt. Als das Schloss 1874 in Privathand kam, gründeten die Gemeinden Reinbek, Schönningstedt, Ohe, Glinde und Wentorf einen Kirchenbauverein. 

1894 wurde Reinbek selbständige Kirchengemeinde.

Maria-Magdalenen-Kirche Reinbek

Maria-Magdalenen-Kirche Reinbek

Der Grundstein für den Bau einer neugotischen Saalkirche mit Eingangsturm und polygonaler Apsis wurde 1900 gelegt. Architekt war Hugo Groothoff, gebaut hatte dann Maurermeister Carl Ohl aus Reinbek.  Am 21. Juli 1901 wurde sie geweiht. 1969 erfolgte eine Umgestaltung des Kirchenraumes und die Namensgebung in Anlehnung an das bis 1529 in Reinbek bestehende Kloster. Die beiden freistehenden Granitsäulen stammen vermutlich aus der Klosterkirche. Die Eintragung der Kirche einschließlich der historischen Ausstattung und des Nebengebäudes in das Denkmalbuch wurde 1992 vorgenommen. 

 

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