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Heinrich Hertz Physiker aus Hamburg

 

Heinrich Rudolf Hertz (* 22. Februar 1857 in Hamburg; † 1. Januar 1894 in Bonn) machte sein Abitur am Johanneum in Hamburg, er war ein deutscher Physiker. 1886 konnte er erstmals elektromagnetische Wellen im Experiment erzeugen und nachweisen.

Im Jahre 1861 stellte der schottische Mathematiker James Clark Maxwell (* 13. Juni 1831 in Edinburgh; † 5. November 1879 in Cambridge) eine umfassende Theorie der elektrischen und magnetischen Erscheinungen auf, mit der alle bis dahin bekannten Phänomene erklären konnte. Er konnte sich dabei auf Untersuchungen des englischen Naturforschers Michael Faraday (* 22. September 1791 in Newington, Surrey; † 25. August 1867 in Hampton Court Green, Middlesex)stützen. Um die Theorie jedoch voll bestätigen zu können, musste es elektromagnetische Wellen geben, welche die Eigenschaft haben, sich frei im Raum ausbreiten zu können. 26 Jahre später, 1887, gelang es dem Hamburger Physiker Heinrich Hertz, die Existenz dieser Wellen nachzuweisen. Technische Anwendungen der Hertz'schen Entdeckung begleiten uns heute auf Schritt und Tritt: Zum Beispiel die drahtlose Nachrichtenübermittlung, das Radar und das berührungslose Erwärmen in einem Mikrowellenofen beruhen darauf. Er ist auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg begraben.


Heinrich-Hertz-Turm Hamburg

Heinrich-Hertz-Turm Hamburg

Nach Hertz wurden unter anderem benannt: 
-die Einheit Hertz (Hz) der Frequenz, die seit 1933 im internationalen metrischen System verankert ist (eine Schwingung pro Sekunde = 1 Hz)
-ein 1996 entdeckter Asteroid erhielt den Namen (16761) Hertz
-der Heinrich-Hertz-Turm (Hamburger Fernsehturm)

Hans Holbein d.Ä.

 

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