Synchron-, Kunst- und Turmspringen

Die ästhetische Sportart Kunst- und Turmspringen gehört zu den fünf Sparten des über 100 Jahre alten Deutschen Schwimm-Verbandes
Der Deutsche Schwimm-Verband e. V. (DSV), am 8. August 1886 in Berlin gegründet, vereinigt unter seinem Dach die Schwimmverbände in den Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland und deren Mitglieder in rund 2.200 Vereinen.
Bereits seit 1904 für Männer und seit 1912 für Frauen wird diese Sportart bei Olympischen Spielen durchgeführt. Lange Jahre bestand das olympische Programm aus acht (Turmspringen Frauen) bis elf (Kunstspringen Männer) Sprüngen aus sechs verschiedenen Gruppen. Die Bezeichnung Kunstspringen benutzt man für die Ausführungen vom Ein- und Dreimeter-Federbrett, während Turmspringen von festen Plattformen aus der Fünf- und Zehnmeterhöhe durchgeführt wird. 

Die Entwicklung dieser akrobatischen Sportart ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass viereinhalbfache Drehungen in der Quer- und dreieinhalbfache in der Längsachse gezeigt werden, wobei eine saubere Haltung und gutes Eintauchen besonders bewertet werden.
Das Synchronspringen zählt als Wassersportart seit dem Jahr 2000 zu den olympischen Disziplinen. So genannte "Gegensprünge", Vor- und Rückwärtssalti bzw. Auerbachsalto und Delphinsalto, welche symmetrisch ausgeführt werden, sind heute bei Wettkämpfen nicht mehr zulässig.
1952 verzeichnete Günther Haase (* 11. Juni 1925 in Hamburg) einen besonderen Erfolg, er errang in Helsinki die olympische Bronzemedaille im Turmspringen, als bester Europäer.
Haase begann seine Karriere beim TV Hamburg-Eppendorf. Über SC Hamburg-Eilbeck kam er zum Post SV Hamburg, für den er bis 1947 antrat.

 

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