Glaser in Deutschland

Nach den Römern, die bereits hochentwickeltes Glas nach Deutschland gebracht hatten, gründeten Glasmacher und Glasträger später in Mitteleuropa die ersten Glaswerkstätten. Mit zunehmender Arbeitsteilung kam es zu einer Spezialisierung vom Glasmacher zum Glaser und Glasmaler sowie zum Rahmenmacher (Fensterbauer).
Im Mittelalter wurden verglaste Fenster in Klöstern, Kirchen, Burgen und Schlössern eingebaut. Glaser und Glasmaler arbeiteten damals zusammen. Davon legen noch heute die großen Glasfenster in Domen und Kirchen Zeugnis ab.

Erst das 20. Jahrhundert ermöglichte durch die automatischen Glasziehverfahren die Herstellung großflächiger Scheiben, Hochhäuser mit Ganzglasfassaden zu versehen, Schaufensterfronten zu errichten oder Isolierglas und zahlreiche Spezialgläser zu verarbeiten, gehört heute ebenso zum Arbeitsgebiet des Glasers wie Fensterbau, Kunstverglasungen in Blei oder Messing. Glasbau, Glasveredelung und Bildereinrahmung. 
Das Handwerk wird heute grob in den Bereich Fenster- und Glasfassadenbau sowie Verglasung und Glasbau gegliedert. Am 31. Dezember 2016 gab es 10.067 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Glaser in Deutschland.

 

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