Ein Beruf mit Zukunft aber bei niedriger Entlohnung - Der Friseurberuf

Der technische Fortschritt hat unser Leben und damit auch das Berufsbild des Friseurs maßgeblich verändert. Geblieben sind jedoch das Streben des Menschen nach Schönheit und sozialer Anerkennung und damit die Nachfrage nach Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege. Das Friseurhandwerk nimmt in diesem Bereich eine zentrale Stellung ein und ist hier der einzige anerkannte Ausbildungsberuf.
Der Beruf ist eine klassische Frauendomäne. 2010 lag der Frauenanteil bei Ausbildung und Berufsausübung in den DACH-Ländern bei 82 %.

Zum Stichtag 31. Dezember 2018 gab es deutschlandweit insgesamt rund 80.600 Betriebe im Friseurhandwerk. Damit ist die Anzahl nach einem stetigen Anstieg erstmals wieder leicht zurückgegangen.
Nicht zuletzt wegen seiner Kreativität ist der Friseurberuf auf der Rangliste der Berufswünsche weit oben anzutreffen, aber  kein anderer Handwerksberuf hat aktuell (2019) so niedrige Tariflöhne und in Deutschland gibt es europaweit (außer Südeuropa) die niedrigsten Löhne für Friseure überhaupt.
Die manuelle Arbeit des Friseurs kann auch in Zukunft nicht durch Maschinen und Computer ersetzt werden.
Der Montag ist traditionell Ruhetag der Friseure und nach wie vor verbreitet. Viele Friseure öffnen zwar auch samstags, haben durch die Lage des Ruhetags aber dennoch zwei zusammenhängende freie Tage. Heutzutage sind viele, jedoch nicht alle Salons an allen sechs Werktagen der Woche geöffnet. 

 

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