1710 bis 1721 Der schreckliche Nordische Krieg

Geschichte in Hamburg, Stormarn und der Traveregion

Fresenburg  bei Bad Oldesloe: 1710 kaufte die Familie derer von Buchwald das Gut. Hugo von Buchwald ließ 1791 das noch bestehende Herrenhaus von Christian Frederik Hansen erbauen. Die Leibeigenschaft wurde erst 1804 aufgehoben. Mit Einführung der preußischen Kommunalverfassung 1889 bildete der Gutsbezirk gemeinsam mit dem Gutsbezirk Blumendorf den Amtsbezirk Fresenburg. 
Vom 20.-31. Dezember 1712 richtete der schwedische Befehlshaber Magnus Stenbock in Bad Schwartau sein Hauptquartier ein. 
1713 Während der weiteren Kriegshandlungen marschieren russische Truppen bei der Verfolgung schwedischer Truppen durch Lübecker Gebiet (1716 ist Peter der Große in Lübeck)
Eutin: Das Schloss und der Schlossgarten werden im barocken Stil zwischen 1717 und 1722 umgebaut. 

Lübeck: 1711 erhielt er eine Domherrenstelle am Lübecker Dom, Graf Christian August von Berkentin, auch Berckentin (* 8. Dezember 1694 in Dassow; † 2. Juli 1758 in Kopenhagen). Er gehörte zur mecklenburgischen landadeligen Familie Berkentin/Parkentin, die seit dem Mittelalter im Klützer Winkel ansässig war. Sein Vater war schleswig-holsteinischer Geheimrat und Erbherr auf Dassow, Lütgenhof, Prieschendorf, Kaltenhof (heute sämtlich Ortsteile von Dassow) und Schmachthagen (heute Ortsteil von Mallentin). Domherr war er nur bis 1719. Er hatte einigen Besitz, verkaufte aber die Güter rund um Dassow 1746 um in den dänischen Dienst zu gehen. Er machte sich als dänischer Diplomat und Geheimer Staatsrat einen Namen  und ließ sich 1751 bis 1755 in Kopenhagen durch Nicolai Eigtved und Johann Gottfried Rosenberg ein Stadtpalais, das Berckentinske Palæet, errichten.  Er und seine Familie wurden in der Berkentinschen Familienkapelle im Lübecker Dom beigesetzt. Seit der Zerstörung der Kapelle durch den Luftangriff auf Lübeck am 29. März 1942 befinden sich Sandsteinsarkophage in der südöstlichsten Chorumgangskapelle des Doms. Darunter ist auch der Sarkophag von seiner Tochter Louise von Plessen. Als junges Mädchen war sie Hofdame von Königin Sophie von Dänemark. Im Jahr 1744 heiratete sie den Kammerherrn Christian Siegfried von Plessen (1716–1755). Nachdem ihr Vater 1758 gestorben war, verpachtete sie zunächst das Familien-Palais an Carl von Schimmelmann, später verkaufte sie es diesem. Durch freundschaftliche Verbindungen mit dem dänischen Außenminister Johann Hartwig Ernst Graf von Bernstorff und dem Superintendent von Lübeck  Johann Andreas Cramer in den 1750er Jahren kam sie in brieflichen Kontakt mit Friedrich Klopstock und dessen Frau Meta. Klopstock besuchte Louise von Plessen nach Metas Tod 1758. 
Reinfeld: 1730 bezieht die früh verwitwete Dorothea Christina das damals noch vorhandene Schloss als letzte Herzogin zu Reinfeld. Bei der Bevölkerung scheint sie sehr beliebt gewesen zu sein. Sie galt als warmherzig, der Kirche sehr verbunden und hat sehr viel für die kleine Gemeinde getan. Wiederholt ließ sie der Kirche und dem Pastorat Spenden zukommen, kümmerte sich um die Versorgung der Predigerwitwen und rief eine "Schul- und Armenstiftung für Studierende aus plönischen Landen" ins Leben, die auch die hiesigen Lehrer unterstützte einschließlich der aus Lokfeld, Stubbendorf und seit 1805 Heidekamp. Das Prediger-Witwenhaus geht auf ihre Initiative zurück. 


Während das Predigerwitwen-Haus am Lokfelder Damm restauriert wurde, wurde der "Plön'sche Stift", der sich gegenüber der Kirche befand, 1975 abgerissen. Geblieben sind ihr Wappen, das über dem Herrenstuhl in der Matthias-Claudius-Kirche zu sehen ist, mit den Initialen D. C. und der Jahreszahl 1737. In diesem Jahr wurde der "Beamtenstuhl" zum Herrenstuhl umgebaut. Ebenfalls von Dorothea Christina gestiftet ist das Kruzifix über dem Altar.
Die Herzogin starb 1762 und wurde in der Familiengruft in Plön beigesetzt. Obwohl sie viel dazu beigetragen, dass der kleine Ort weiter wachsen konnte, gehört sie zu den wenigen Persönlichkeiten, denen bis heute keine Straße, kein Platz oder Denkmal gewidmet wurden.

Hamburg:  Im sogenannten „Hauptrezess“ einigten sich Rat und Bürgerschaft im Jahr 1712 auf eine grundlegende Verfassungsreform.
Der Hamburgische Correspondent war die erste in Hamburg regelmäßig erscheinende Tageszeitung. Der erste Verleger der Zeitung soll aus Schiffbek gewesen sein. Von 1712 bis 1714 gab er zunächst den "Holsteinischen Zeitungscorrespondenten" heraus. Am 29. April 1721 erschien die Zeitung erneut als "Holsteinischer Correspondent". Ab 1724 hieß die Zeitung Hamburgischer Correspondent. Die Zeitung war lange Zeit das "meistgelesene und einflussreichste Blatt Europas".
1715 wurde dieser Hamburger Rektor am Gymnasium in Plön: Peter Zorn (auch Petrus Zorn; * 22. Mai 1682 in Hamburg; † 23. Januar 1746 in Berlin) 1725 wurde er Professor für Geschichte und Beredsamkeit in Stettin.Er befasste sich in zahlreichen Büchern mit Kirchengeschichte, Geschichte des Altertums und Theologie, aber auch zum Beispiel mit jüdischer Geschichte und Numismatik. 

Am 16. August 1716 wurde dieser Mann als Nachfolger für den in den Senat gewählten Hinrich Diederich Wiese zum Oberaltensekretär gewählt: Christoph Wilhad Hilcken (* 1664 in Hamburg; † 16. Dezember 1717 ebenda) Hilcken besuchte die Gelehrtenschule des Johanneums und ab 1681 das Akademische Gymnasium. Er studierte anschließend Jurisprudenz an der Universität Rostock und der Universität Jena und promovierte dort im Jahr 1690 als Lizenziat des kanonischen und weltlichen Rechts. Hilcken kehrte nach dem Studium in seine Vaterstadt Hamburg zurück und wirkte hier zunächst als Advokat. Im Jahr 1699 wurde er zum Testamentsvollstrecker des Professors am Akademischen Gymnasium Vincent Placcius (1642–1699) gewählt, bevor er Oberaltensekretär wurde. Er  verstarb aber bereits im Alter von 53 Jahren am 16. Dezember 1717.
1716 wurde ein hamburgisch-französischer Handelsvertrag abgeschlossen.
1718 begann Johann Adolph Hasse, der Bergedorfer Tenor seinen musikalischen Lebensweg an der Oper. Später sollte er ein einflussreicher deutscher Komponist des Spätbarock werden.

Am 1. April 1721 wurde er Ratsherr, Jacob John (* 17. Februar 1674 in Hamburg; † 13. September 1727 ebenda). Er übernahm verschiedene Ämter: Unter anderem war er Patron des Ämtergerichts, Mitglied der Deputation, welche sich mit der Vorhökerei befasste, sowie Ratsdeputierter am Werkzoll, welcher zur Unterhaltung des Leuchtturmes auf der Insel Neuwerk erhoben wurde. Er wohnte auf dem Kehrwieder in Hamburg.
Als Director musices (Stadtmusikdirektor) wirkte Georg Philipp Telemann ab 1721 in Hamburg.
Eine einsetzende schwere Sturmflut am 31. Dezember 1720 verursacht an der deutschen Nordseeküste erhebliche Schäden. Auf Helgoland wird in der auch an Neujahr tobenden See die Düne von der Hauptinsel abgetrennt. Die Flut bleibt deshalb als Neujahrsflut in den Geschichtsbüchern.

Deutsche Geschichte
1. Januar 1710: Auf Erlass des preußischen Königs Friedrich I. werden Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt zur Königlichen Haupt- und Residenzstadt Berlin vereinigt.
Am 25. Februar 1713 wurde Friedrich Wilhelm I.(* 14. August 1688 in Berlin aus dem Hause Hohenzollern) preußischer König. Er gab Preußen mit seinen 1,6 Mio. Einwohnern eine starke militärische Prägung. Von 1713 bis 1740 baute der König das stehende Heer seines Vaters von 40.000 auf über 80.000 Mann aus. Hinter Frankreich, den Niederlanden und Russland wurde Preußen viertstärkste Militärmacht in Europa. Friedrich Wilhelm I., der Soldatenkönig,  schuf ein umfassendes Staatsfinanzwesen und führte straffe Sparmaßnahmen am preußischen Hofe ein. Aufgrund seiner umfangreichen Reformen wurde er auch als „Preußens größter innerer König“ bezeichnet. Bei seinem Tode († 31. Mai 1740 in Potsdam) hinterließ Friedrich Wilhelm I. einen schuldenfreien Haushalt und einen Staatsschatz von 2 Mio. Talern. Seine Staatsausgaben, die 1740 7 Millionen Taler betrugen, wurden zu 85 % für das Militär verwendet, während die Ausgaben des Hofes nur ein Prozent des Staatsbudgets betrugen. 

1719 stirbt Arp Schnitger vermutlich in Itzehoe, einer der bedeutendsten Orgelbauer. Begraben wird er am 28. Juli 1719 in Hamburg-Neuenfelde.

Europäische Geschichte
29. August 1711 bei Damgarten: Erstmals dringen dänische Truppen unter dem Kommando König Friedrichs IV. von Mecklenburg aus in Schwedisch-Pommern ein. Die Schweden haben hier nur 8.000 Mann unter Oberst Karl Gustav Düker stehen. Zu den Dänen stoßen Anfang September russische und sächsische Truppen aus Polen. Sie sind durch die Neumark und die Uckermark gekommen und vereinigten sich bald darauf mit dem dänischen Heer bei Damgarten. Damit gehen die Mitglieder der Nordallianz zum ersten Mal in all den Jahren des Krieges in einer gemeinsamen Operation vor.
7. September: Die Belagerung von Stralsund durch die verbündeten Heere beginnt, der weitere Belagerungen in den Folgejahren folgen.
4. Dezember: Das Gefecht bei Lübow zwischen dänischen und schwedischen Truppen endet mit einem dänischen Sieg.
8. Dezember: 6.000 Schweden landen zur Unterstützung Stralsunds auf Rügen.
29. Dezember: Dänische Einheiten beginnen mit einem Bombardement von Wismar, können die Stadt jedoch nicht erobern.
Juli 1712: König Friedrich IV. von Dänemark-Norwegen beginnt mit seinem Feldzug gegen die beiden Herzogtümer Verden und Bremen. Mit einer Armee von 16.000 Mann überschreitet er die Grenze und marschiert gegen die schwedischen Verteidiger. Diese weichen vor den Dänen zurück, denn die schwedische Besatzung der Herzogtümer ist sehr gering. In der einzigen großen Festung Stade sind etwa 1200 Mann stationiert. Weitere 1000 Reiter stehen  zur Verteidigung der Herzogtümer zur Verfügung.
7. September: Die Belagerung von Stade durch dänische Truppen endet mit der Kapitulation der schwedischen Besatzung. Ende September werden 10.000 Schweden auf Rügen angelandet. Durch die dänische Kriegsflotte wird ein großer Teil der Transportflotte am 29. September in einer Seeschlacht vor Rügen zerstört, so dass weitere Anlandungsunternehmungen nicht mehr stattfinden können und die schwedische Armee aufgrund von Versorgungsengpässen nach Mecklenburg ausbrechen muss.
In der Schlacht bei Gadebusch  in Westmecklenburg siegten schwedische Truppen gegen die verbündeten dänischen und sächsischen Truppen am 20. Dezember 1712greg. Es war gleichzeitig der letzte große Sieg der Schweden.
Die Dänen sollen 3000 Tote erlitten haben, die Schweden 600. Ungleich höher war auf beiden Seiten die Zahl der Verwundeten. Allein 102 dänische Offiziere gingen in Gefangenschaft. Friedrich IV. befand sich während der Schlacht in Gefahr, mehrere Soldaten an seiner Seite fielen, darunter der General Reimar Hans von Bülow. Friedrich IV. verließ als einer der letzten Dänen das Schlachtfeld und floh nach Ratzeburg
1713 bis 20 erfolgen konzentrische Angriffe auf die schwedischen Nord- und Ostseebesitzungen. Die Dänen und Russen stoßen nach Bremen und Verden vor und erobern 1713 Tönning. Russland forciert den Ausbau der Flotte. 1713 standen 13 große Kriegsschiffe und Fregatten zur Verfügung, weitere Schiffe wurden in den Niederlanden und England gekauft. Die Galeerenflotte erhielt eine feste Struktur: Es wurden drei Divisionen gebildet zu je 50 Schiffen mit je 5400 Marineinfanteristen. Die so hochgerüstete russische Flotte, insgesamt 204 Schiffe mit 16.000 Mann lief Ende April aus Petersburg aus und landete am 10. Mai in der Nähe Helsingfors. Es kommt zu zahlreichen Kämpfen im finnischen Meerbusen. Nach dem russischen Sieg in der Schlacht bei Storkyro am 19. Februar wurde die gesamte schwedische Armee in Finnland vernichtet. 
18. Januar 1713: Schwedische Truppen unter Feldmarschall Magnus Stenbock beginnen mit der Belagerung der praktisch unverteidigten Stadt Altona. Nach deren Eroberung erfolgt am 20. Januar die systematische Einäscherung der Stadt auf Anstiftung des Hamburger Gouverneurs Mauritz Vellingk. 959 Häuser und 274 Buden fallen der Feuersbrunst zum Opfer. Nur die drei Kirchen und etwa 30 Häuser bleiben verschont. Die Vorgangsweise wird später in ganz Europa verurteilt.
Preußen und Hannover denken um und treten der Koalition 1713 bei und man erobert die schwedischen Besitzungen in Norddeutschland.
7. August 1714: Helgoland wird von Dänemark besetzt.
24. April 1715: In der Seeschlacht bei Fehmarn besiegt ein dänisches Geschwader unter dem Kommando von Kapitän Peter Tordenskjold ein schwedisches Geschwader unter Karl Hans Wachtmeister. Durch ungünstige Winde bleibt der schwedischen Flotte nur die Flucht nach Westen in die Kieler Bucht. Damit es nicht in dänische Hände fällt, versenken die Schweden dort ihr manövrierunfähig geschossenes Flaggschiff Prinsessan Hedvig Sophia. Die Versenkung weiterer Schiffe wird von den Dänen gewaltsam verhindert.
Preußen trat am 1. Mai 1715 aktiv in den Nordischen Krieg ein. Unter seinem Oberbefehl belagerten Preußen, Dänen und Sachsen während des Pommernfeldzugs die schwedische Festung Stralsund und nahmen sie am 24. Dezember 1715 ein. Das war die einzige militärische Auseinandersetzung Preußens während der Regentschaft von Friedrich Wilhelm I., dem "Soldatenkönig". Sein Sohn Friedrich II., später bekannt als Friedrich der Große, folgte ihm als König in Preußen (seit 1772 König von Preußen) nach. Seit August 1991 befindet sich Friedrich Wilhelms Sarg im Kaiser-Friedrich-Mausoleum bei der Friedenskirche im Park Sanssouci.
15. August 1717: Preußen, Russland und Frankreich bestätigen im Vertrag von Amsterdam gegenseitig ihren Besitzstand in der Erwartung der unvermeidlichen Niederlage Schwedens im Großen Nordischen Krieg. Frankreich sichert seine Neutralität in der Endphase des Großen Nordischen Krieges zu.
Die Weihnachtsflut 1717 trifft die gesamte Nordseeküste von Dänemark bis zu den Niederlanden. Einem zeitgenössischen Bericht zufolge war von unbeschreiblichem Elend, weggerissenen Deichen und Menschen, die auf ihren Hausdächern ausharren mussten die Rede. 100.000 Stück Vieh ertrinken.
Karl XII. taucht nach einem Gewaltritt aus türkischer Internierung 1718 in Stralsund auf, beginnt wieder einen Feldzug nach Norwegen und fällt vor der Festung  Frederikshald, im Süden Norwegens, nahe der schwedischen Grenze. Als General Carl Gustaf Armfeldt von seinem Tod erfährt,  bricht er die Belagerung von Trondheim ab und beginnt am 12. Januar 1719 den Rückzug in Richtung Schweden. Als die schwedische  Armee das Hochland überquert, zieht ein so heftiger Schneesturm auf, dass 3700 der 5800 Mann starken Armee erfrieren. Dies geht als der Todesmarsch der Karoliner in die Geschichte ein.
In der Ostsee geraten noch einmal die Russen und die Schweden aneinander. Die schwedische Aggression hört einfach nicht auf, zur Vergeltung gibt es Russische Verwüstungen in Schweden 1719 bis 1721: 13 Städte, 361 Dörfer und 441 adlige Güter werden bis auf den Grund niedergebrannt. 
Der Verlauf des Krieges (1700 bis 1721) ist hier stark verkürzt dargestellt, einige Facetten werden nicht deutlich. Letztendlich kommt es  am 1. Februar 1720 zum Frieden von Stockholm. Schweden schließt Frieden  mit Preußen: Preußen erhält Stettin, Vorpommern bis zur Peene sowie die Inseln Usedom und Wollin gegen Zahlung von 2 Millionen Talern. Am 14. Juli 1720 schließt Schweden mit Dänemark-Norwegen den  Frieden von Frederiksborg: Dänemark-Norwegen gibt Schweden Rügen und Vorpommern nördlich der Peene sowie Teile von Wismar zurück, das dafür 600.000 Taler bezahlt und auf die Zollfreiheit im Sund verzichtet.
Und am 10. September 1721 kommt es zum Frieden von Nystad:  Schweden tritt die Gebiete Ingermanland, Livland, Estland, die Inseln Ösel und Dagö sowie Südkarelien an Russland ab. Dafür erhält es Finnland bis auf Altfinnland zurück. Das britische und französische Interesse am Gleichgewicht in der Ostsee verhindert die Auflösung des schwedischen Besitzes. 
Das bedeutete das Ende Schwedens als europäische Großmacht und den gleichzeitigen Aufstieg des 1721 von Peter I. gegründeten Russischen Kaiserreiches. 
Auf dem Baltikum kommt es zur Sonderstellung mit lutheranischer Kirche, deutscher Sprache und Verwaltung. Russland löst Schweden als Ostsee-Großmacht ab und Peter der Große nennt sich seit 1721 "Zar aller Reußen".
Weltgeschichte
1712 wird Sankt Petersburg  offiziell zur russischen Hauptstadt erklärt. Es folgt die Umsiedlung des Moskauer Hofstaats nach St. Petersburg.



Der preußische König Friedrich Wilhelm I. schenkt 1716 dem russischen Zaren Peter I. das von Andreas Schlüter entworfene Bernsteinzimmer. Im Gegenzug erhält er „Lange Kerls“ für seine Leibgarde. Peters Tochter Elisabeth lässt das Zimmer erweitern und in Sankt Petersburg zunächst im Winterpalast installieren.
1720 wurde im irischen Cork der erste Yachtclub gegründet, das beflügelt den Segelsport.












 

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