1239

1259 bis 1273

Geschichte in Hamburg, Stormarn und der Traveregion
Eichede (Ortsteil vom heutigen Steinburg, Stormarn) wurde erstmals 1259 urkundlich erwähnt.

Das Kirchspiel Eichede, zu dem heute auch die Orte Lasbek (-Gut und -Dorf), Mollhagen, Rohlfshagen, Sprenge, Todendorf und Stubben gehören, gehörte ursprünglich zum Bistum Lübeck, kam aber mit der Reformation zur Evangelisch-Lutherische Kirche im Hamburgischen Staate. Weltlich gehörte Eichede zum gottorfischen Amt Trittau. Das Dorf gehörte - wie auch Mollhagen und Sprenge - zu den 17 Holzdörfern. 1259 wurde auch Todendorf erstmals erwähnt. Der Name leitet sich wohl von dem Eigennamen Todo ab. Damals hieß das Dorf noch Todendorp, später Todendorpe. 1259 wird die Gemeinde Rausdorf erstmals erwähnt. Der heutige Name leitet sich von Rowedderstorp ab, was wohl Dorf Rowedders bedeutet.
Hoisbüttel (ein Ortsteil des späteren Ammersbek) wurde erstmals 1262 urkundlich genannt. 1396 wurde das Dorf geteilt. In der einen Hälfte entstand das holsteinische Adlige Gut Hoisbüttel, währende der andere Teil 1437 an Hamburg ging und dort eines der hamburgischen Walddörfer bildete.
Hammoor wurde erstmals 1263 urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von der Adelsfamilie derer von Homore ab, die dort im 13. Jahrhundert siedelten. Später kam Hammoor zum Gut Tremsbüttel, mit dem es 1475 an den Herzog von Sachsen-Lauenburg verkauft wurde. 1263 verkaufte der Ritter Gherbert das Dorf Todendorf (Todendorp, später auch Todendorpe) für 150 Mark mit allen Rechten an das hamburgerische Domkapitel. Benstaben (ein Ortsteil von Barnitz) wurde erstmals erwähnt. Es gehörte damals zum Lübecker Domkapitel. Auch Siek wird erstmals schriftlich erwähnt. Um diese Zeit dürfte auch das erste Kirchlein aus Feldsteinen ohne Chor erbaut sein. Wie an den Außenmauern noch heute zu erkennen ist, wurde der Bau später mindestens dreimal erweitert.
Um 1265 erhielt Zarpen als Stadt das Lübische Recht verliehen. Auch der Grundriss zeigt heute noch auf, das hier ein Zentralort im Bereich der Ländereien des Klosters angedacht war. 
Fresenburg wurde erst 1263 als ein Adliges Gut urkundlich erwähnt zu dem neben den Höfen Alt- und Neufresenburg, Poggensee und Schadehorn auch die Dörfer Poggensee und Seefeld gehörten. Auch Benstaben wurde erstmals 1263 erwähnt. Es gehörte damals zum Lübecker Domkapitel. 

Hamburg: 1270 trat das „Ordeelbook“ (Urteilbuch) mit seinen Bestimmungen für das Zivil-, Straf- und Prozessrecht in Kraft. Der in ihm verwendete Begriff „freie Stadt“ war zu jener Zeit zumindest ungewöhnlich.

Deutsche Geschichte
Mit dem Erstarken des Seehandels ging ein Aufschwung der Piraterie einher. Hamburg litt zunächst (ab 1265) besonders unter den Dithmarschern, die regelmäßig Schiffe auf der Elbe aufbrachten und plünderten. Erst ein Vertrag des holsteinischen Grafen mit den Dithmarschern entschärfte 1323 die Situation.

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