Das verrückte Jahrzehnt 1980 bis 1989

Michael Jackson veröffentlichte 1982 mit "Thriller" das bis heute weltweit meistverkaufte Album. 
Schulterpolster, Aerobic - das hübsche Vorbild Jane Fonda, der Zauberwürfel, Kasettenrecorder - der große Hit "What a feeling", das alles gehörte zur Popkultur dieses Jahrzehnts. Und viele große Popstar-Namen waren kurz und knapp: Nena, Prince oder Falco. Die 1980er-Jahre, in denen laut Diego Maradona bei einer Fußball-WM 1986 in Mexico die "Hand Gottes" im Spiel war und dank Boris Becker und Steffi Graf viele Deutsche den Tennissport für sich entdeckten, könnte man als ein ziemlich kurioses Jahrzehnt beschreiben. Kulturell und medial waren die 80er das letzte Jahrzehnt ohne die heute so wichtigen Massenphänomene Handy und Internet. Sie waren geprägt von Kinoerfolgen wie "E.T.-Der Außerirdische" oder "Dirty Dancing". Im Fernsehen feierten US-Serien wie  "Dallas" und "Der Denver-Clan"  Erfolge, auch der raubeinige "Tatort"-Kommissar Schimanski und die  Ärzteserie "Die Schwarzwaldklinik" waren beliebt. Eine neue Partei machte von sich reden: Die Grünen zogen erstmals in einen deutschen Landtag einen deutschen Landtag ein. Und egal, ob Schmidt oder Kohl: Die Bundeskanzler hießen immer Helmut. Doch die Jahre 1980 bis 1989 waren auch ernst - etwa mit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, dem gewaltsamen Tod von John Lennon, dem Waldsterben oder der damals neuen Seuche Aids. 

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Und sie waren natürlich auch weltbewegend mit dem Mauerfall Ende 1989.

 

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