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Die Kornwassermühle Nütschau


Erwähnt wurde dieses Anwesen erstmals geschichtlich im 16. Jahrhundert. Die Mühle an der Brücke über die Trave, der Pferdestall, das Backhaus und ein Nebengebäude gehörten zum adeligen Gut Nütschau. Ende des 16. Jahrhunderts wurde das Anwesen Heinrich von Rantzau übertragen und in Erbpacht weitergegeben.

 

 

 

 

Mühle Nütschau
Mühle Nütschau

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Fachwerk teilweise durch Ziegelmauerwerk ersetzt. 1855 wurde die Wassermühle von dem Müller Christian Geerts gekauft. Der Sohn und Journalist Rudolph Geerts wurde hier am 21. Juli 1856 geboren. Durch ihn entstanden zahlreiche Erzählungen und Gedichte rund um das Leben auf dem Gut und in Travenbrück. Dieses Anwesen wurde um 1918 von einer Familie Dräger gekauft. Von 1972 an standen die Gebäude leer, bis sie im Mai 1992 von Matthias Heitmann erworben wurden. Die Gebäude waren bereits dramatisch verfallen.

Mühle Travenbrück
Mühle Travenbrück

Die Wassermühle wurde am 16. März 1990, der Pferdestall und das Backhaus wurden nach erfolgter Restaurierung am 8. Dezember 1992 unter Kultur-Denkmalschutz gestellt.
Die jetzigen Besitzer bitten darum die Privatsphäre zu achten. 
Manchmal erfolgen hier Dreharbeiten. 
Zum Kloster Nütschau sind es nur wenige Hundert Meter die Schlossstraße hinauf.

 

 

 

 

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