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Das Kloster Nütschau in Travenbrück

Bereits um 830 wurde an der Trave die Nütschauer Schanze gebaut, die als Teil der karolingischen Grenzbefestigungen den Limes Saxoniae zwischen Elbe und Kieler Förde schützen sollte. 

An gleicher Stelle wurde ab 1577 das jetzige Wasserschloss für Heinrich Rantzau errichtet. Der Renaissancebau ist damit eines der ältesten Herrenhäuser des Kreises Stormarn: Vom Bauherren zeugt heute noch eine Steinplatte neben dem früheren Eingang. Das Gebäude ist eine - für Schleswig-Holstein typische - Anlage des Mehrfachhauses mit je einem großen Satteldach. Ursprünglich als wehrhafter Bau errichtet, sind die Wassergräben mittlerweile verfüllt und nicht mehr vorhanden. Im 18. Jahrhundert wurde auf das mittlere Haus ein barocker Dachreiter gesetzt.

Kloster Nütschau

Das Herrenhaus wurde mittlerweile nach einem Entwurf der Architekten Gisberth Hülsmann und Elmar Paul Sommer in die Klosteranlage einbezogen. Die doppelläufige Treppe der Hauptfront wurde deinstalliert und im linken Haus die Fenster des Hochparterre vergrößert. Linkerhand schließt sich nun der Eingangsbereich des Klosters und das Konventgebäude an. Im Jahre 2007 wurde der Umbau des Herrenhauses mit dem BDA-Preis Schleswig Holstein ausgezeichnet.

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Es gehört zur Gemeinde Travenbrück.


 

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