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Das Heimatmuseum Reinfeld

Gegründet wurde das Museum 1913 von Pastor Johannes Wolters und eröffnet 1920.

Während der Weltkriege blieb es geschlossen, neu eröffnet dann 1963 in zwei Räumen des Amtsgerichtes. 1982/83 wurde das denkmalgeschützte Amtsgerichtsgebäude vollständig zum Museum ausgebaut und im Dachgeschoss um Stadtarchiv, Büro- und Lagerräume ergänzt.

Heimatmuseum Reinfeld
Heimatmuseum Reinfeld


Anfang 2008 wurde das Museum renoviert und umgestaltet. Es zeigt eine kleine Sammlung zur Vor- und Frühgeschichte. Schwerpunktthemen sind das Reinfelder Zisterzienser-Kloster (1186-1582), die Herzoglich-Plönsche Zeit (1582- 1762), der "Wandsbecker Bothe", Matthias Claudius sowie die bürgerliche Kultur zur Zeit der dänischen und preußischen Oberherrschaft. 

Objekte und Bilder aus dem 18. bis 20. Jahrhunderts, speziell aus der Zeit von 1930 bis 1950 sowie regelmäßige Spezialausstellungen. 
1983 haben die Landsmannschaften eine Heimatstube eingerichtet, die Fotos, persönliche Gegenstände und Dokumentationen aus der verlorenen Heimat zeigen. 

Außerdem sammelt und zeigt das Museum Bilder Reinfelder Künstler aus den letzten 100 Jahren.
Vieles von der Kunstmalerin
Alice Freifrau von Maltzahn
(geb. 07.04.1883 in Hirschberg/Schlesien als Alice Marie Ella Markgräfin von Coligny-Petitjean. gest. 12.06.1973 in Reinfeld)
1909 - 1912 Hochschule für bildende Kunst in Weimar
Nach dem Kunststudium widmete sie sich der Portraitmalerei. Im Museum sind Fotografien von Ölgemälde zusehen.
1939 zog die Künstlerin nach Reinfeld und malte nur noch zur eigenen Freude Blumenstilleben und ihre Katze. Das wahrscheinlich letzte Selbstportrait zeigt die Malerin (etwa 65-jährig) mit Farbpalette. Das Bild sowie ihre Staffelei und die Malutensilien befinden sich hier. Die Bilder aus der Zeit nach 1939 befinden sich überwiegend im Familienbesitz.


Öffnungszeit:
Sonntags 10-12 Uhr (nicht an gesetzlichen Feiertagen) 
und nach Vereinbarung (Tel. 04533/20010 oder 04533/8610)

Adresse
Neuer Garten 9
23858 Reinfeld

 

Mühlenmuseum Reinfeld