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Ein Museum für das Salz?

Am Ort der alten Produktionsstätten in Lüneburg,  im 1924 erbauten Siedehaus, befindet sich jetzt Das Deutsche Salzmuseum.

Die Lüneburger Saline wurde im Jahre 1980 stillgelegt.

Das Museum zählt zu den ersten seiner Art. Das Museum stellt die Geschichte der Saline Lüneburg als ältestem und einstmals größtem Industriebetriebs Mitteleuropas dar.

Es gibt vier Ausstellungsbereiche:

Salz allgemein
Mittelalter und frühe Neuzeit
19. Jahrhundert
20. Jahrhundert
Darüber hinaus werden auch zu unterschiedlichen Themen Sonderausstellungen gezeigt. In einem nachgebauten Teil einer mittelalterlichen Siedehütte finden im Sommer auf Anfrage Vorführungen statt. Mitarbeiter des Salzmuseum zeigen in historischer Kleidung den Salzsiedeprozess an mit Holz befeuerten bleiernen Salzsiedepfannen.

De Sulte dat is Luneborch“, stellte 1461 der Lüneburger Bürgermeister Hinrik Lange fest. Tatsächlich bestimmte das Salz mehr als 1000 Jahre lang das Leben der Stadt. Die Geschichte Lüneburgs ist die Geschichte des Salzes und seiner Saline. 

Öffnungszeiten
Besichtigung
Oktober bis März:
Montag bis Sonntag
10:00 - 17:00 Uhr
Ruhetage: 24.12., 25.12., 26.12., 31.12., 01.01.

April bis September:
Montag bis Freitag
9:00 - 17:00 Uhr
Wochenende und Feiertage
10:00 - 17:00 Uhr
 
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Bahn: die Deutsche Bahn bzw. der Metronom fahren stündlich von Hamburg und Hannover
Stadtbus: Buslinien 5003, 5007, 5011 - vom Bahnhof bis Haltestelle "Postamt"
Zu Fuß vom Bahnhof zum Deutschen Salzmuseum

Dauer: ca. 30 min.
in die Altenbrückertorstraße abbiegen (ab Hauptbahnhofgebäude nach links, ab Westbahnhofgebäude nach rechts) 
geradeaus kommen Sie durch die historische Innenstadt an der Johanniskirche vorbei über den Platz Am Sande und durch die Heiligengeiststraße zum Lambertiplatz
der Eingang zum Deutschen Salzmuseum im historischen Industrieklinkerbau befindet sich an der südwestlichen Ecke des Platzes (Eingang durch den alten Eisenbahnwaggon, neben dem Eingang zum Supermarkt)
Mit dem PKW

Adresse für Navigationsgeräte "Auf dem Harz"
Parkplatz direkt vor dem Museum
Parkkarten können für eine Aufenthaltsdauer von 3 Std. an der Museumskasse kostenlos freigeschaltet werden

 

sehenswertes