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Heilshoop im Amt Nord-Stormarn und sein Moorteich

Im Wappen von Heilshoop ist ein Hufeisen und ein silberner Karpfen. Die Mönche des Klosters Reinfeld legten auch hier den Moorteich an, im aufgestauten See mit einer Fläche von 17 ha, der in die Heilsau entleert werden kann, wird Fischzucht betrieben. 

Anglermap.de meldet 2017, dass im Umkreis von 25 km um Heilshoop neben Angelshops, Angelvereinen oder Angelteichen insgesamt 132 Gewässer und Gewässerstrecken registriert sind. Die Gegend eignet sich also auch zum Angeln besonders.


 

 

 

 

Teichwirtschaft Heilshoop
Teichwirtschaft Heilshoop


Heilshoop ist im äußersten Norden im Amt Nord-Stormarn des Kreises Stormarn in Schleswig-Holstein. Heilshoop liegt an der Heilsau. Die den Gemeindebezirk in Nord-Süd-Richtung durchquerende Landesstraße 71 wurde 1987 ausgebaut. So hat Heilshoop im Norden Anschluss an Mönkhagen bzw. Langniendorf und damit an die A20 , im Osten an Badendorf und im Süden an Zarpen und weiter an Reinfeld mit der Autobahn A1 nach Hamburg

Heilshoop wurde erstmals 1189 als Haleshope urkundlich genannt, als es dem Zisterzienser-Kloster Reinfeld gehörte. Es ist jedoch wahrscheinlich bereits früher von Slawen im Boule-Gau gegründet worden. Nach der Reformation und der damit verbundenen Aufhebung des Klosters kam Heilshoop zum landesherrlichen Amt Reinfeld. Die Leibeigenschaft wurde 1787 aufgehoben.

Moorteich Heilshoop
Moorteich Heilshoop

Nach der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen 1867 wurde Heilshoop in den neugebildeten Kreis Stormarn eingegliedert. Mit Einführung der preußischen Kommunalverfassung 1889 kam es zum Amtsbezirk Zarpen, der 1948 zum Amt Zarpen wurde. Seit der Kommunalreform 1972 gehört es zum Amt Nordstormarn.

Das heutige Heilshoop stellt sich als eine gut erschlossene und mit den erforderlichen Ver- und Entsorgungsanlagen ausgestattete Gemeinde dar, die ihren dörflichen Charakter nicht verloren hat.
Das Gemeinschaftshaus bietet Gelegenheit zu geselligen Begegnungen. Die Freiwillige Feuerwehr Heilshoop ist seit 1934 aktiv.

Zarpen