Hammoor im Kreis Stormarn

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Hammoor wurde erstmals 1263 urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von der Adelsfamilie derer von Homore ab, die dort im 13. Jahrhundert siedelten.

Später kam Hammoor zum Gut Tremsbüttel, mit dem es 1475 an den Herzog von Sachsen-Lauenburg verkauft wurde. 1571 kam das Dorf wieder unter gottorpische Verwaltung und gehörte fortan zum landesherrlichen Amt Tremsbüttel.

Zahlreiche Funde schon aus der jüngeren Steinzeit und hauptsächlich aus der Bronzezeit sowie auch aus der Eisenzeit bezeugen eine schon viel frühere starke Besiedelung. So wurden z.B. 1858 am östlichen Ende der Feldmark Bronzeschwerter gefunden, und 1890 wurde westlich vom Dorf auf dem sogenannten Taterberge ein großer Urnenfriedhof entdeckt. Bei Nachgrabungen wurden eine größere Anzahl von Urnen mit Beigaben von Bronzesachen, Fibeln, Ringen, Hängeschmuck und Perlen freigelegt. Es ist anzunehmen, dass das Dorf Hoghmor nach dem nahen Hochmoor benannt wurde. Am Ortsrande der Bauernsiedlung wurde der Herrensitz angelegt. Er ist noch heute in seiner Grundanlage, dem Ringwall, zu erkennen.

Über die Gemeinde und Kreisgrenzen hinaus bekannt ist das jährlich stattfindende Himmelfahrtskonzert der Freiwilligen Feuerwehr Hammoor und dessen Musikzuges. 

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