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Fußball

Mittlerweile die weltweit beliebteste Mannschaftssportart.
Man spielt in der Regel zweimal 45 Minuten. Zwei Mannschaften treten mit dem Ziel gegeneinander an, mehr Tore als der Gegner zu erzielen und so das Spiel zu gewinnen. 

 


Möglich sind dann noch Nachspielzeit und gegebenenfalls Verlängerung (es gibt Varianten mit kürzerer Spielzeit, in einer Halle oder beim Jugendfußball etwa). Eine Mannschaft besteht in der Regel aus elf Spielern, von denen einer der Torwart ist. Der Ball darf mit dem ganzen Körper gespielt werden mit Ausnahme der Arme und Hände; vorwiegend wird er mit dem Fuß getreten. Nur der Torwart (innerhalb des eigenen Strafraums) – und auch die Feldspieler beim Einwurf – dürfen den Ball mit den Händen berühren.

Fußball entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Großbritannien und breitete sich ab den 1880er und 1890er Jahren in Kontinentaleuropa und anderen Kontinenten aus.

Briefmarke Fußball

1900 bekam der Fußball mit Gründung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) erstmals in Deutschland einen übergeordneten Verband. Im gleichen Jahr wurde Fußball bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit als Demonstrationswettbewerb gezeigt.

Das Sportspiel Fußball ist geeignet, starke Gefühle auszulösen, die nicht nur die Spielenden, sondern auch große Zuschauermassen erfassen können. Die Begeisterung für das spannende Spiel hat in vielen Ländern zur Bildung von Fanclubs und einer weltweiten Verbreitung als beliebtester Mannschaftssportart geführt.

Dass der Fußball mittlerweile auch ökonomisch eine große Bedeutung hat, lässt sich an den Fußball-Weltmeisterschaften erkennen. Die Gastgeber erhoffen sich durch die Ausrichtung des nach den Olympischen Spielen zweitgrößten Sportereignisses der Welt wichtige gesamtwirtschaftliche Impulse.

Emotionen:

Juni 54: Jupp Posipal vom HSV wird mit Deutschland Weltmeister, 3:2 gegen Ungarn in Bern. Der Weltmeisterschaftstitel geht in die Geschichte als Wunder von Bern ein.

1963 wird die Bundesliga gegründet und der HSV ist seit damals ununterbrochen - als einzige Mannschaft überhaupt - dabei.

Mit 30 Toren sicherte sich Uwe Seeler den Titel des ersten Bundesliga-Torschützenkönigs.

Unvergessen dann die WM 1966; Seeler war Spielführer der Deutschen Elf und stand mit seiner Mannschaft im WM-Finale gegen Gastgeber England. Im legendären Finale im Wembley-Stadion unterlag Deutschland mit 2:4 n.V. und wurde Vize-Weltmeister.

In Hamburg sind aktiv Peter Nogly, Manfred Kaltz, Rudi Kargus, Günther Netzer als Manager und Kevin Keegan vom FC Liverpool kommend. 1979 wird der HSV sogar Bundesliga Meister.

1980 wird Franz Beckenbauer verpflichtet, 1982 heisst der Deutsche Torschützenkönig Horst Hrubesch und Hamburg wird erneut Deutscher Meister. 1983 Durch ein Tor von Felix Magath erzielt der HSV seinen bisher größten Erfolg und holt den Europapokal der Landesmeister

„Jimmy“ Hartwig vom TSV 1860 München und Bernd Wehmeyer von Hannover 96 wurden verpflichtet. Thomas Doll, Thomas von Heesen, Hans-Jörg Butt, Rodolfo Esteban Cardoso und Anthony Yeboah sorgen für notwendige Qualität. Seit 2006 dann auch  Rafael van der Vaart, Jérôme Boateng, Piotr Trochowski, Joris Mathijsen, Ruud van Nistelrooy, Mehdi Mahdavikia oder Frank Rost. 

Zur Legende wurde auch der Chef-Masseur Hermann Rieger.

Die faszinierende Geschichte wird im HSV-Museum gezeigt.

Der zweiterfolgreichste Club spielt auf dem Millerntorplatz, das sind die "Kiezkicker" vom FC St. Pauli.

Insgesamt hat der FC St. Pauli über 20.000 Vereinsmitglieder, er gehört damit zu den 15 größten Sportvereinen Deutschlands.

In den Jahren bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich der FC St. Pauli zu einer so genannten „Fahrstuhlmannschaft“, die ständig zwischen der ersten und zweiten Spielklasse hin- und her pendelte. Da kein Trainer eingestellt wurde, konnte auch das oft vorhandene spielerische Potential nicht weiterentwickelt werden.

Zwar spielte man danach oft mit Trainer, aber dauerhaft konnte sich der FC St.Pauli nicht in der Ersten Liga behaupten, bestes Ergebnis war 1995: Tabellenführer der Bundesliga nach dem 1. Spieltag der neuen Saison durch 4:2-Heimsieg gegen TSV 1860 München.

Besonders interessant, weil auch schon das ein- oder andere Mal erfolgreich für den FC St. Pauli sind die Lokalderbyspiele gegen den HSV.

Für den FC St.Pauli sind auch bereits interessante Persönlichkeiten aufgelaufen, darunter zum Beispiel Helmut Schön, 16 A-Länderspiele (1937–41), 17 Treffer. Absolvierte seine Länderspiele zu einer Zeit, als er Vereinsspieler des Dresdner SC war. In der Spielzeit 1949/50 bestritt der spätere Bundestrainer, der 1972 Europa- und 1974 Weltmeister wurde, einige Pflichtspiele im Dress des FC St. Pauli.

2017: Die "Störche", also die Mannschaft von Holstein Kiel, spielt endlich wieder in der 2. Liga. Die größten Erfolge in der Vereinsgeschichte sind der Gewinn der deutschen Meisterschaft 1912 und zwei Vizemeisterschaften 1910 und 1930.

 

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