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Zahntechniker in Deutschland

 

 

Im Jahr 2016 waren bei der für das Zahntechniker-Handwerk zuständigen Berufsgenossenschaft (BG ETEM / Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse) in 8.221 zahntechnischen Betrieben 66.484 Personen (Zahntechniker, zahntechnische Hilfskräfte, weitere im Labor Beschäftigte) gesetzlich unfallversichert. Insgesamt 5.557 junge Menschen befinden sich in der Ausbildung zum Zahntechniker.

Brücke
Teleskopierende Brücke By Bin im Garten - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=66904391

Der Zahntechniker ist als selbständiges Handwerk noch ein recht junger Beruf, obwohl bereits im Altertum künstliche Zähne und Zahnprothesen hergestellt wurden. In den 50 Jahren seiner Selbständigkeit hat sich in der Zahntechnik eine rasante technologische Entwicklung vollzogen. Was heute in den modernen zahntechnischen Laboratorien hergestellt wird, ist Präzisionsarbeit von höchster Qualität. Geschicklichkeit, Augenmaß, Präzision und Sinn für Ästhetik sowie Erfahrungen in der Verarbeitung verschiedener Werkstoffe sind Voraussetzungen für die funktionell richtige Herstellung einer Zahnkrone, eines herausnehmbaren Zahnersatzes oder einer Brücke, also eines festsitzenden oder festsitzend-kombiniert-herausnehmbaren Zahnersatzes.
In der Bundesrepublik wurden schon Ende 1985 rund 4300 gewerblich zahntechnische Laboratorien gezählt. Die Zahl der dort beschäftigten ZahntechnikerInnen belief sich auf 45600, darunter 10900 Auszubildende. Der Anteil der weiblichen Lehrlinge lag bei knapp 50 %.

Bursprake

 

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