Den Maurer wird es wohl noch lange geben

Der Maurer ist einer der ältesten und bedeutendsten Handwerksberufe. Denn gebaut und gemauert wurde schon seit jenen Zeiten, als die Menschen ihre Höhlen der Frühzeit verließen. Zahlreiche historische Bauten zeugen für das Schaffen "alter" Handwerker, die von ihnen errichteten Stätten sind nach wie vor Anziehungspunkt für Zehntausende von Besuchern.
Auch heute hat der Maurer eine Schlüsselstellung. Er muss ständig neue Bauverfahren beherrschen und mit neuen Baustoffen umgehen lernen. Die Verarbeitung großformatiger Steine, vorgefertigter Bauteile sowie der Einsatz vielfältiger Baumaschinen bestimmen heute in der Regel die  Arbeit auf den Baustellen. 


Briefmarke MaurerBriefmarke Maurer

So sieht die tägliche Arbeit des modernen Maurers aus: Er baut Wände aus Steinen, aus Beton, aus Platten oder großen Wandelementen. Er stellt Fußböden, Stützen, Decken, Estriche, Innen- und Außenputze her. Er mauert, betoniert und verputzt. 
Bevor es an die Arbeit geht, muss eine Baustelle eingerichtet werden. 
Sind Baugruben ausgehoben und Kanalisationsrohre verlegt, sind Maurer für die Betonierung des Fundaments zuständig, auf welchem später das Haus errichtet werden soll.
Die Baubranche wächst zwar stetig und ist schon jetzt eine der größten Branchen des Landes. Da Mauern überwiegend von Hand errichtet werden und auch Know-How beim Einsatz von Maschinen Menschen erfordern, ist der Beruf des Maurers ein sicherer Job. Zudem ist die Bezahlung gut und tariflich geregelt.
Aber, von 1999 bis 2010 sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Maurer, Bauhelfer, Hochbaufacharbeiter, Backofen-, Feuerungs- und Schornsteinbauer in Deutschland von 296.047 auf 146.878 Personen. Man trifft meist Männer auf den Baustellen an. 2010 lag der Frauenanteil bei Ausbildung und Berufsausübung in den deutschsprachigen  Ländern nicht über 0,8 %. 

 

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