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Buchbinder in Lauenburg

Buchbinder binden die Einzelbände von Fachzeitschriften für Behörden und Bibliotheken. Sie ziehen Fotos und Plakate auf verschiedene Materialien und Gewebe auf.
Dazu sind handwerkliches Geschick, Ausdauer und Freude am Verwenden der verschiedensten Materialien nötig.
Buchbinder fertigen in großer Stückzahl mit Hilfe von hochwertigen Spezialmaschinen Bücher, Broschüren, Zeitschriften, Kataloge, Prospekte, Werbematerial, Kalender u.v.a.
Dazu benötigen sie technisches Verständnis und Geschick für das Einstellen und Bedienen der Maschinen.
Buchbinder absolvieren eine dreijährige Ausbildungszeit; nach der Gehilfenprüfung steht es ihnen frei, ihr Tätigkeitsgebiet selbst zu bestimmen. Arbeitsplätze gibt es sowohl in der handwerklichen Werkstatt als auch in industriellen Bindereien.

Das Buchbinderhandwerk hatte in Lauenburg, der ehemaligen Residenzstadt, hohes Ansehen. In diesem Haus wurde es ausgeübt.
Beim Buchbinder konnten Bücher erworben und ausgeliehen werden.
26 kleine Privatbibliotheken in der Stadt zeugten im 18. und 19. Jahrhundert von einem erstaunlichen Bildungsstand. Die von Kaufleuten, Schiffern und Handwerkern geprägte Stadt hatte 1864 zwölf Akademikerstellen.

Buchbinderhaus Lauenburg

 So erstaunt es nicht, dass es bereits 1703 die erste Buchdruckerei des Herzogtums in Lauenburg gab. Selbst bei den ärmsten Bürgern befand sich im Nachlass zumindest eine Bibel, ein Gesangbuch und vielleicht sogar eine Hauspostille.  

Tischler

 

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